Skip to main content

Die besten Outdoor Tischtennisplatten für Einsteiger

Kaum ein Sport eignet sich so gut für den eigenen Garten oder die eigenen vier Wände wie Tischtennis. Mit einer Outdoor Tischtennisplatte erleben Sie im Frühling, Sommer und Herbst im Garten nahezu unbegrenzten Spielspaß – und für den Winter verschieben Sie die Platte ganz einfach nach drinnen, wo Sie sich für die Outdoor-Saison in Form bringen.

Bereits für wenige hundert Euro bekommen Sie eine komplette Tischtennis-Ausrüstung, die Sie über Jahre begeistern kann. Doch lohnt sich der Kauf einer günstigen TT-Platte überhaupt oder empfiehlt es sich, doch lieber in ein Modell der Mittelklasse zu investieren?

In unserem Vergleich nehmen wir die besten Einsteigerplatten unter die Lupe und sagen Ihnen, wo die Unterschiede zu den Modellen über 500 Euro liegen. Dabei beziehen wir uns auch auf unseren Test der TT-Platten für Familien, in dem wir einige Modelle der Mittelklasse miteinander verglichen haben.

Tischtennisplatten Vergleich zwischen Einsteiger und Mittelklasse

Zwischen der günstigsten Platte in unserem Vergleich (Pongori PPT 500, links) und einer Platte für allerhöchste Ansprüche (Cornilleau 700 M) liegen über 400 Euro.



Für wen eignen sich Einsteiger TT-Platten?

Grundsätzlich für alle, die nicht mehr als 500 Euro in eine TT-Platte investieren möchten.

Den Tischtennistisch Pongori PPT 500 von Decathlon gibt es bereits ab 290 Euro – sie ist somit die günstigste Platte im Testfeld. Das teuerste Modell in unserem Vergleich ist das Modell Cornilleau 250S Crossover mit einem Richtpreis von 430 Euro (die Preise können im Markt sehr stark variieren).

Natürlich müssen Sie bei der Ausstattung und Stabilität im Vergleich zu den teilweise doppelt so teuren Modellen der Mittelklasse auch gewissen Abstriche in Kauf nehmen.

Besonders dann, wenn ihre Kinder oder Enkelkinder mit und um die Platten spielen, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unseren Test der Outdoorplatten für Familien Tischtennisplatten für Familien. Diese Mittelklasseplatten sind deutlich stabiler gebaut und bieten den besseren Schutz, wie etwa den dicken Eckenschutz bei den Cornilleau-Modellen.

Eckenschutz Tischtennisplatten

Keine der Einsteigerplatte hat einen so starken Eckenschutz wie der Cornilleau 500M der Mittelklasse (rechts).

Die 10 Jahre Garantie der Hersteller gilt aber auch für die günstigeren Einsteigerplatten und garantieren Ihnen im wahrsten Sinn des Wortes langjährigen Spielspaß. Cornilleau verspricht sogar, für sämtliche Modelle zwanzig Jahr Ersatzteile liefern zu können.


Die fünf Finalisten der besten TT-Platten für Einsteiger

Sortiert nach Richtpreis, dieser kann im Markt stark variieren. Die Angaben stammen von den Herstellern.

Pongori PPT 500

  • 4 mm Melaminharzplatte
  • Grau/Blau
  • Zwei Sicherheitsblöcke (Verriegelung)
  • 54 kg
  • Richtpreis: 290 Euro


Test Einsteiger Tischtennisplatten Pongori PPT500

Sponeta S 1-13e

  • 4 mm Melaminharzplatte
  • Blau/Grün
  • Haken-System (Verriegelung)
  • 47,5 kg
  • Richtpreis: 340 Euro


Test Einsteiger Tischtennisplatten Sponeta S1-13e

Cornilleau 100S CROSSOVER

  • 4 mm Schichtharzplatte
  • Blendfreie Beschichtung (SOFTMAT)
  • Blau/Grau
  • Push’n Lock (Verriegelung)
  • 48 kg
  • Richtpreis: 350 Euro


Test Einsteiger Tischtennisplatten Cornilleau 100S

Sponeta S 3-47e

  • 5 mm Melaminharzplatte
  • Blau/Grün
  • Haken-System (Verriegelung)
  • 53 kg
  • Richtpreis: 400 Euro


Test Einsteiger Tischtennisplatten Sponeta S3-47e

Cornilleau 250S CROSSOVER

  • 5 mm Schichtharzplatte
  • Blendfreie Beschichtung (SOFTMAT)
  • Blau/Grau
  • DSI-System (Verriegelung)
  • 64 kg
  • Richtpreis: 430 Euro


Test Einsteiger Tischtennisplatten Cornilleau 250S

Natürlich gibt es in dieser Preisklasse von weiteren Herstellern ebenfalls TT-Platten. Diese stammen aber zumeist von Sponeta und sind entsprechend baugleich, einfach mit einem anderen Label versehen. Die von uns ausgewählten Platten geben Ihnen einen sehr guten Überblick und sollen Ihnen zeigen, auf was Sie bei der Anschaffung einer TT-Platte achten sollten – unabhängig vom Hersteller.


Outdoor- oder Indoorplatten für Tischtennis-Einsteiger?

Diese Frage sollten Sie als erstes klären. In unseren Augen kann die Antwort nur lauten: OUTDOOR!

Unabhängig von Ihrem Einsatzgebiet empfehlen wir Ihnen den Kauf einer Outdoorplatte. Die Spieloberflächen der Outdoorplatten aus Melaminharz (oder Schichtharz) sind gegen Umwelteinflüsse perfekt geschützt und zudem wesentlich robuster als die reinen Indoorplatten mit Spanholzplatten.

Auch wenn wir empfehlen, Outdoorplatten bei längerem Nichtgebrauch mit einer Abdeckhaube zu schützen, können Sie auch die Einsteigerplatten problemlos draußen stehen lassen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Beschichtung der Outdoor-Platten, die gegen die Sonneneinstrahlung schützt. Cornilleau nennt diese Beschichtung bei den Einsteigerplatten SOFTMAT, aber auch die anderen Platten können draußen bei direkter Sonneneinstrahlung benutzt werden, ohne dass das Spielvergnügen durch das Blenden der Sonne zu stark beeinträchtigt wird.

Platten Outdoor Tischtennis

Die Spieloberflächen von Outdoor Tischtennisplatten sind wesentlich robuster und mit einer Beschichtung versehen, die gegen das Blenden bei Sonneneinstrahlung schützt.


Die Unterschiede bei den Spieloberflächen

Unsere Einsteigerplatten besitzen alle eine Platte aus Melaminharz oder Schichtharz, welches dem Melaminharz sehr ähnlich ist. Die Stärke der Platten ist hauptverantwortlich für das Absprungverhalten des Balles.

Je stärker die Oberfläche, desto höher springt der Ball im Spiel ab.

Unsere Einsteigerplatten haben eine Stärke von 4 oder 5 Millimetern, die Unterschiede im Rebound-Verhalten sind also nur sehr gering.

Hervorzuheben sind hier die Modelle Sponeta S 3-47e und Cornilleau 250S mit einer jeweils 5 mm starken Spieloberfläche. Kein Wunder sind diese beiden Platten auch die teuersten im Vergleich.

Plattenstärke Einsteiger TT-Platten

Der Cornilleau 250 S (rechts) und der Sponeta S 3-47e (links) haben mit jeweils 5 Millimetern die stärksten Platten im Testfeld.

Fazit und Unterschied zu TT-Platten der Mittelklasse

In dieser Preisklasse gilt: Je stärker die Platte, desto besser das Absprungverhalten des Balles. Die Einsteigerplatten bieten alle ein gutes Spielerlebnis, mit leichten Vorteilen für den Sponeta S 3-47e und den Cornilleau 250S dank ihren 5 mm starken Platten.

Hier zeigen sich im Vergleich zu den Mittelklassemodellen aber spürbare Unterschiede. Sollten Sie die Möglichkeit haben, die unterschiedlichen Modelle zu testen, werden Sie bei den Mittelklassemodellen im Rebound-Verhalten des Balles einen Unterschied feststellen können.

Der Ball springt auf einer Platte mit 7 mm höher ab, was sich positiv auf das Spielerlebnis auswirkt. Ein in unseren Augen perfektes Spielerlebnis bieten Platten von 7–8 Millimetern in Verbindung mit einem stärkeren Rahmen. Noch stärkere Platten können Sie sich im wahrsten Sinn des Wortes sparen, die Unterschiede sind dann kaum mehr spürbar – es sei denn, Sie sind ein Wettkampfspieler.

Ebenfalls sichtbar ist der Unterschied bei den Beschichtungen der Platten. Zwar bieten die Einsteigerplatten ebenfalls einen Schutz gegen das Blenden der Sonne, bei den Platten ab 500 Euro ist dieser aber noch stärker. Cornilleau unterscheidet bei der blendfreien Beschichtung zwischen SOFTMAT und MATTOP, wobei MATTOP einen noch stärkeren Schutz bietet.


Stabilität bei Einsteiger Tischtennisplatten

Einsteigerplatten sind meist deutlich leichter als die Modelle der Mittelklasse. Das macht einerseits das Verschieben der Platte einfacher, bringt aber auch Nachteile mit sich. Je schwerer eine Platte ist, desto stabiler ist meist auch die Konstruktion und desto weniger schnell verschiebt sie sich, wenn Sie beim Spielen dagegen kommen.

In dieser Kategorie fallen der Cornilleau 100S und der Sponeta S 1-13e mit rund 48 kg etwas ab. Die filigrane Konstruktion sieht man diesen beiden Platten auch an. Der Vorteil einer so leichten Platte liegt höchstens darin, dass sie sich problemlos verschieben lässt.

Stabilität von Einsteiger TT-Platten

Das Testfeld sortiert nach Richtpreis. Der Cornilleau 250 S (ganz rechts) macht den stabilsten Eindruck. Gut gefällt auch der Pongori PPT 500 (ganz links).

Robuster und standfester sind die restlichen Platten im Test. Gut gefällt uns der Pongori PPT 500. Für nur 290 Euro bekommt man eine 54 kg schwere Tischtennisplatte. Mit 53 kg liegt der Sponeta S 3-47e in der gleichen Gewichtsklasse, der Cornilleau 250S wiegt mit 64 kg noch einmal 10 kg mehr. Zudem ist die Cornilleau 250S die einzige Platte im Test, bei der die Räder mit Bremsen blockiert werden können – das sorgt für zusätzliche Stabilität.

Stabilität Tischtennis Outdoorplatten

TT-Platten wie der Sponeta SDL Outdoor oder der Cornilleau 700 M sind deutlich sichtbar robuster konstruiert. Einer der markanten Unterschiede zu den Einsteigerplatten.

Fazit und Unterschied zu TT-Platten der Mittelklasse

Sieg für den Cornilleau 250S im Bereich Stabilität, knapp gefolgt vom Pongori PPT 500 und dem Sponeta S 3-47e.

Wie bei den Spieleigenschaften zeigen sich auch hier deutliche Unterschiede zu den Platten, die wir für Familien getestet haben. Platten der Mittelklasse sind teilweise doppelt so schwer und deutlich robuster konstruiert. Während bei diesen Platten es problemlos verkraften, wenn sich ein Kind auf die Platte setzt, ist bei Einsteigerplatten Vorsicht geboten. Auch die teilweise dünnen Standbeine und Verstrebungen der Einsteigerplatten sind anfälliger für Beschädigungen – wenn Sie zum Beispiel beim Matchpoint nach dem Ball hechten, stattdessen aber unter dem Tisch landen.


Auf was Sie bei der Ausstattung von Einsteiger TT-Platten achten sollten

Bei der Ausstattung zeigen sich zwischen den Modellen deutliche Unterschiede. Es lohnt sich, vor dem Kauf auf Details zu achten.

Sehr gute Noten gibt es in dieser Kategorie für den Cornilleau 250S, der schon beinahe wie ein Mittelklassemodell ausgestattet ist:

  • Cornilleau spendiert dem Modell das patentierte DSI-System, das ansonsten den teureren Modellen vorbehalten ist. Dank des DSI-Systems lässt sich die Platte mit nur einem Handgriff aufklappen und ebenso einfach wieder zusammenklappen. Dabei schützt das DSI-System vor dem unkontrollierten Herunterfallen der Platte. Wird der Griff beim Öffnen aus Versehen losgelassen, kracht die Platte nicht ungebremst herunter, sondern rastet beim Sicherungsspunkt wieder ein. Keine Einsteigerplatte bietet ein annähernd gleich gutes System an.
  • Große Räder vereinfachen das Verschieben der Platte auf dem Rasen.
  • Die Räder lassen sich mit Bremsen blockieren. Das ist auch dann praktisch, wenn die Platte zusammengeklappt parkiert wird.
  • An der Seite befindet sich ein Fach für Bälle und Schläger.
  • Der Tischtennistisch lässt sich sehr kompakt zusammenklappen.
  • Die Standbeine lassen sich in der Höhe verstellen und so einem unebenen Untergrund anpassen.
  • Wird die Platte zusammengeklappt, lässt sich das Netz einklappen und ist somit besser gegen Beschädigungen geschützt.

Abzüge gibt’s für den fehlenden Eckenschutz, wie ihn die beiden Sponeta-Modelle bieten. Das mag auf den ersten Blick nur ein Detail sein, ein Kind jedoch mit dem Kopf beim Rundlauf in die Ecke kracht, kann ein guter Eckenschutz zwischen Weiterspielen und Arztbesuch entscheiden.

Cornilleau 250S

Das Modell Cornilleau 250 S ist die am besten ausgestattete Platte im Einsteigersegment – aber auch beim Preis macht sie den Mittelklasse-Modellen konkurrenz.

An das DSI-System des Cornilleau 250 S kommen die Platten anderer Hersteller nicht heran. Weder lassen sich die Platten mit nur einem Handgriff aufklappen, noch bieten die Verriegelungen einen Schutz gegen das Herunterfallen der Tischhälften während des Öffnens oder Schließens. Wenn häufig Kinder an der Platte spielen, lohnt sich ein Blick auf das DSI-System, welches bei Cornilleau ab dem Modell 250 S eingebaut ist.

  • Bei den Sponeta-Modellen basiert die Verriegelung auf einem Haken-System, bei welchem zum Aufklappen auf jeder Seite jeweils zwei Haken gelöst werden müssen.
  • Beim Cornilleau 100 S mit Push’n Lock-Verriegelung müssen zur Verriegelung ebenfalls mehrere Knöpfe gedrückt werden.
  • Beim Modell Pongori PPT 500 müssen auf jeder Seite zwei Verriegelungen gelöst werden.
TT-Platten Verriegelung

Die Verriegelungen beim Cornilleau 100 S (links), dem Pongori 500 PPT (Mitte) und den Sponeta-Modellen sind weniger komfortabel und sicher als das DSI-System beim Cornilleau 250 S.

Lobend zu erwähnen sind die Eckenschützer bei den Sponeta-Modellen, die vor unschönen Überraschungen schützen.

Haben wir beim Test für Familienplatten noch kritisiert, dass die Eckenschützer gerne auch noch stärker sein dürften, sind sie immer noch besser als gar kein Schutz. Abzüge gibt’s für die kleinen Räder, die sich auch nicht mit Bremsen blockieren lassen und für die Tatsache, dass die Modelle zusammengeklappt wesentlich breiter sind als die anderen Platten im Test. Leider lassen sich weder beim Sponeta S 1-13e noch beim Sponeta S 3-47e die Standbeine in der Höhe verstellen. Auf unebenem Untergrund ist das ein Nachteil.

Sponeta Details

Pluspunkte gibts für den Eckenschutz der beiden Sponeta-Modelle. Leider lassen sich die Standbeine nicht in der Höhe verstellen und mit etwas größeren Rädern wären die Platten auf Rasen einfacher zu verschieben.

TT-Platten für Einsteiger zusammengeklappt

Gegenüber den Sponeta-Modellen lassen sich die TT-Platte Pongori PPT 500 (Mitte) und die beiden Cornilleau-Modelle kompakter zusammenklappen. Ebenfalls gut erkennbar sind die Größenunterschiede der Räder.

Ebenfalls Anlass zur Kritik geben bei den beiden Sponeta-Modellen die Netze. Diese ragen bei zusammengeklappter Platte seitlich über die Platte hinaus und lassen sich nicht einklappen. Dadurch sind die Netze anfälliger auf Beschädigungen, wenn die Platte bei Nichtgebrauch abgestellt wird.

Besser gelöst ist das beim Cornilleau 100S und dem Pongori PPT 500. Die Netze ragen nicht über die Platten hinaus und sind dadurch im zusammengeklappten Zustand besser geschützt.

Vergleich Netze TT-Platten

Beim Cornilleau 100 S (links oben) und beim Pongori PPT 500 (links unten) ragen die Netze nicht über die Platte hinaus. Beim Cornilleau 250 S (Mitte) lässt sich das Netz einklappen, beim Sponeta S 3-47e (rechts oben) und dem Sponeta S 1-13e (rechts unten) und ragen die Netze bei zusammengeklappter Platte seitlich heraus.

Am Modell Pongori PPT 500 gefallen uns die großen Räder, welche das Verschieben auf unebenen Grund erleichtern und die verstellbaren Standbeine. Wer seine Bälle und Schläger zusammen mit der Platte versorgen möchte, wird bei diesem Modell leider keine Halterung finden.

Pongori PPT 500 Details

Die Standbeine des Pongori PPT 500 lassen sich in der Höhe verstellen, die großen Räder sind praktisch fürs Handling auf Rasen.

Der Cornilleau 100S wird mit den gleich großen Rädern wie der Cornilleau 250S geliefert, allerdings lassen sich diese nicht blockieren. An der Tischseite können die Schläger untergebracht werden, ein Fach für Bälle fehlt aber. Anstelle des DSI-Systems des großen Bruders kommt das Push’n Lock-System zum Einsatz. Hier zeigt sich, dass der Hersteller Kosten sparen will.

Cornilleau 100S Details

Und jetzt, wohin mit den Bällen beim Cornilleau 100S? Die Standbeine lassen sich in der Höhe verstellen.

Fazit und Unterschied zu TT-Platten der Mittelklasse

Genaueres Hinschauen lohnt sich. Der Cornilleau 250S kann schon sehr gut mit den Mittelklasse-Modellen mithalten und verdient sich dank des DSI-Systems im Segment der Einsteigerplatten die Bestnote. Hätte der Hersteller dem Cornilleau 250S den gleichen Eckenschutz wie dem 500M spendiert, wäre der 250S beinahe perfekt ausgestattet.

Der Sponeta S 1-13e und der Sponeta S 3-47e sind beinahe identisch ausgestattet. Großer Pluspunkt ist der Eckenschutz, praktisch ist die Halterung für Schläger und Bälle. Abzüge gibts für die kleinen Rollen, die nicht verstellbaren Standbeine und dafür, dass sich das Netz bei zusammengeklappter Platte nicht einklappen lässt. Das macht das Netz anfälliger für Beschädigungen.

Der Cornilleau 100S und der Pongori PPT 500 sind im positiven Sinne mit dem Nötigsten ausgestattet. Die Platten rollen auf großen Rädern, die Standbeine erlauben die stabile und waagrechte Ausrichtung auf unebenen Grund und die Platten lassen sich kompakt zusammenklappen.


Design TT-Platten für Einsteiger

Aussehen ist wichtig, besonders wenn die Platte während Monaten in ihrem Garten stehen soll und entsprechend Platz einnimmt. Design ist aber auch Geschmackssache, wie wir im Test bemerkt haben. Einigen hat der Pongori PPT 500 sehr gut gefallen, da er auf jeglichen Schnickschnack verzichtet. Andere meinen aber auch, er sähe von vorne gesehen aus wie ein Gartentisch aus längst vergangenen Tagen.

Design Pongori PPT 500

Pongori PPT 500: Designikone oder Hommage an einen Gartentisch längst vergangener Zeit? Sie entscheiden…

Gut gefällt der Cornilleau 250S, auch wenn die Mischung aus Kunststoff und Metall an den Beinen nicht allen gleichermassen gefällt und Ihnen womöglich die reinen Metallbeine des Cornilleau 100S besser gefallen.

Die beiden Sponeta-Modelle machen nichts falsch. Dass sie sich nicht so kompakt zusammenklappen lassen ist aber nicht nur unpraktisch, sondern sieht auch wenig elegant aus.

Cornilleau Design

Cornilleau 100S (links) vs. Cornilleau 250S (rechts).

Design Sponeta Vergleich

Sponeta S 1-13e (links) vs. Sponeta S 3-47e (rechts).

Fazit und Unterschied zu TT-Platten der Mittelklasse

Entscheiden Sie, welche Platte Sie in Ihren Garten stellen möchten. Im Vergleich zu den Mittelklasse-Modellen sieht man den Einsteigerplatten an, dass sie günstiger produziert werden. Mit den teilweise dünnen Standbeinen und Verstrebungen wirken sie in unseren Augen weniger elegant als die Mittelklasse-Modelle. Das ist angesichts des Preisunterschied aber keine Schande.


Schlussfazit Outdoor Tischtennisplatten für Einsteiger

Einsteigerplatten können wir für Gelegenheitsspieler ohne große Ansprüche empfehlen.

Einsteiger TT-Platten bieten alles, was es für den gelegentlichen Spielspaß in Ihrem Garten braucht. Achten Sie beim Kauf aber auf Details. Spielen Sie auf einem unebenen Untergrund, sollten Sie darauf achten, dass die Standbeine höhenverstellbar sind. Wird die Platte zeitweise auch von Kindern benutzt, sollte das Verriegelungssystem möglichst kindgerecht gestaltet und die Ecken mit einem Gummischutz versehen sein.

Sie sollten sich beim Kauf einer Einsteiger TT-Platte aber auch der Nachteile bewusst werden.

  • Platten der Mittelklasse sind deutlich robuster und stabiler. Nicht von ungefähr sind diese Platten bis zu 40 kg schwerer. Der Rahmen hält entsprechend höheren Belastungen stand.
  • Spieloberflächen von teureren Platten sind oft besser gegen das Blenden durch reflektiertes Sonnenlicht geschützt.
  • Ausstattung und Sicherheit sind bei Mittelklasse-Platten besser. Wichtige Details wie ein dicker, gummierter Eckenschutz oder ein zusätzlicher Griff zum Verschieben der Platte machen oft einen großen Unterschied.
  • Das Absprungverhalten des Balles ist weniger gut. Der Unterschied zwischen den Spieloberflächen mit 4 Millimetern zu Spieloberflächen mit 7 Millimetern mag auf dem Papier nur klein erscheinen, ist aber spürbar. Das wirkt sich nicht zuletzt auch auf den Spielspaß aus.
  • Zu guter Letzt sehen teurere Platten einfach besser aus. Mit einer Platte für 300 Euro dürften Sie ihre Nachbarn kaum neidisch machen.

Wenn Ihnen diese Punkte wichtig sind, sollten Sie sich vor dem Kauf auch teurere Platten anschauen. Einige davon haben wir in unserem Test der besten TT-Platten für Familien oder auch im Test der besten Premium TT-Platten unter die Lupe genommen. Nicht zuletzt soll sich eine Investition in eine TT-Platte ja auch über Jahre ausbezahlen, da lohnt es sich manchmal, länger zu sparen und 300 Euro mehr zu investieren.

TT-Platten im direkten Vergleich

Teure Platten sind robuster und stabiler konstruiert. Der Vergleich zwischen dem Sponeta S 1-13e (340 Euro, links) und dem Sponeta SDL Outdoor (1050 Euro, 2.v.l.), sowie dem Cornilleau 100S (400 Euro, 2.v.r.) und dem Cornilleau 700 M Crossover (900 Euro, rechts).


Testsieger Tischtennisplatten für Einsteiger

Platz 1 / Testsieger: Pongori PPT 500

Der Testsieg für das Modell Pongori PPT 500 mag auf den ersten Blick etwas überraschend sein, besticht das Modell doch weder durch die besten Spieleigenschaften noch durch die beste Ausstattung. Dennoch: Für gerade einmal 290 Euro bekommen Sie eine Platte, die alles mitbringt, was es für den gelegentlichen Spielspaß braucht. Sie ist mit 54 kg ausreichend standfest, die Standbeine lassen sich in der Höhe verstellen und nicht zuletzt lässt sich die Platte kompakt zusammenklappen und dank der großen Räder problemlos verschieben.

Testsieger Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Pongori PPT 500

Testsieger Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Pongori PPT 500

Platz 2: Cornilleau 250S CROSSOVER

Die Tischtennisplatte Cornilleau 250S hätte den Testsieg ebenfalls verdient. Die Platte punktet mit der besten Ausstattung, toller Stabilität und einer 5 mm starken Melaminharzplatte. Zudem ist insbesondere das DSI-System ist in dieser Preisklasse unerreicht. Allerdings ist diese Tischtennisplatte mit einem Richtpreis von rund 430 Euro auch deutlich teurer als das Modell Pongori PPT 500 und geht schon beinahe als Mittelklasse-Modell durch. Falls Ihnen die Ausstattungsdetails und das Spielverhalten die rund 140 Euro Aufpreis im Vergleich zur Pongori-Platte wert sind, bekommen Sie mit der Cornilleau 250S eine sehr gute TT-Platte.

Rang 2 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Cornilleau 250S CROSSOVER

Rang 2 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Cornilleau 250S CROSSOVER

Platz 3: Sponeta S 3-47e

Der größte Vorteil der TT-Platte Sponeta S 3-47e ist die 5 mm starke Melaminharzplatte, die für ein gutes Spielerlebnis sorgt. Die Platte für 400 Euro ist zudem ähnlich schwer und standfest wie unser Testsieger und bietet einen gummierten Eckenschutz. Abzüge gibt’s für die nicht verstellbaren Standbeine und das nicht einklappbare Netz. Trotzdem eine Top-Platte für Tischtennis-Einsteiger.

Rang 3 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Sponeta S 3-47e

Rang 3 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Sponeta S 3-47e

Platz 4: Cornilleau 100S CROSSOVER

Der Cornilleau 100S für 350 Euro ist ebenfalls eine gute Platte für Tischtennis-Einsteiger. Für den günstigeren Preis gegenüber der Cornilleau 250S muß aber auf das DSI-System verzichtet werden. Mit 48 kg Gewicht ist sie zudem die zweitleichteste Platte im Testfeld, was die Stabilität schmälert.

Rang 4 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Cornilleau 100S CROSSOVER

Rang 4 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Cornilleau 100S CROSSOVER

Platz 5: Sponeta S 1-13e

Hauptkritikpunkte am Sponeta S 1-13e sind das Netz am Metallrahmen und die nicht verstellbaren Standbeine. Dafür hat das zweitgünstigste Modell im Test aber Eckenschützer. Die Platte ist mit 47,5 kg nur wenig leichter als die Cornilleau 100S und besitzt ungefähr die gleiche Stabilität. Sollten Sie Wert auf einen Eckenschutz legen, bekommen sie für nur rund 340 Euro eine gute Einsteigerplatte.

Rang 5 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Sponeta S 1-13e

Rang 5 Outdoor Tischtennisplatte für Einsteiger: Sponeta S 1-13e


Expertentipp von Markus Thies*: Die beste Tischtennisplatte für Einsteiger

Tischtennisexperte Markus ThiesTischtennis-Einsteiger sollten auf jeden Fall eine wetterfeste Outdoorplatte wählen. Nur diese können sowohl im Freien, etwa auf einer Terrasse, als auch drinnen genutzt werden.
Die Auswahl an Einsteigermodellen ist sehr groß, die geeignete Platte zu finden nicht immer einfach. Eine sehr gute Wahl ist der Cornilleau 250S. Dieser Tischtennistisch kostet zwar einige Euro mehr als viele Konkurrenten, ist dafür aber top ausgerüstet. Die 250S bietet gute, gleichmäßige Spieleigenschaften, läßt sich einfach auf- und wieder abbauen und hat eine reflexionsreduzierende Oberfläche (was für Outdoor ein großer Vorteil ist).

* Markus Thies, geboren 1966, spielt seit seinem 12 Lebensjahr Tischtennis. Er ist aktiv beim TTV Geismar, wo er auch im Vorstand und als Nachwuchstrainer tätig war, und spielt zusätzlich mit dem TSV Wachenhausen. Seit 1994 betreibt Markus Thies das Fachgeschäft Tischtennis pur in Göttingen.