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Tischtennisplatten von Sponeta

Sponeta ist ein seit rund 60 Jahren bekannter deutscher Hersteller für Tischtennisplatten und Tischtenniszubehör. Die in Thüringen, nahe dem geografischen Zentrum Deutschlands beheimatete Firma Sponeta exportiert ihre Tischtennisplatten in mehr als 90 Länder und zählt damit zu den größten Herstellern weltweit.

Sponeta fertigt seine Tischtennisplatten ausschließlich im eigenen Werk in Schlotheim – mit modernen Technologien. Neben Modellen für den eigenen Vertrieb, werden in Schlotheim die Outdoor Tischtennisplatten für zahlreiche weitere Marken (z.B. KETTLER, Donic Schildkröt, Butterfly, JOOLA, STIGA) produziert.

Die Produktentwicklung von Sponeta ist ebenfalls in Schlotheim angesiedelt, wo zudem ein modernes Logistikzentrum für den Vertrieb der Tischtennistische betrieben wird.

Tischtennisprodukte von Sponeta

Die Produktpalette von Sponeta umfasst mehrere Modell-Linien und deckt alle Ansprüche ab. Von der Freizeit-Tischtennisplatte über Wettkampf-Modelle bis zur edlen Sponeta Design-Line für anspruchsvolle Vielspieler. Alle Tischtennistische aus dem Hause Sponeta entsprechen puncto Abmessungen in der Spielposition (vollständig ausgeklappt) dem internationalen Turniermaß (L x B x H =274 x 152,5 x 76 cm). In der Abstellposition (zusammengeklappt) sind die Maße je nach Modelltyp und Ausführung unterschiedlich.

Neben Tischtennistischen vertreibt Sponeta auch Tischtenniszubehör wie Tischtennis-Netzgarnituren, Tischtennisschläger, Tischtennisbälle und Sporttaschen sowie Abdeckhüllen für Tischtennisplatten.

Tischtennisplatten von Sponeta

Bei den Indoor-Tischtennisplatten für den Einsatz in der Halle oder geschlossenen Privaträumen setzt Sponeta auf Platten aus speziell verarbeitetem Spanholz. Bei den Outdoor-Modellen hingegen kommen ausschließlich Melaminharzplatten zum Einsatz. Je nach Einsatzzweck ist die Spieloberfläche unterschiedlich stark.

Die Platten der Indoor-Modelle sind zwischen 16 mm (Freizeit, Schul- oder Vereinseinsatz) und 25 mm (Turnierplatte) stark.

Bei den Outdoor-Tischtennistischen verbaut Sponeta unterschiedlich starke Melaminharzplatten. Die Platten für Einsteiger sind lediglich 4 mm stark, Freizeit-Tischtennisplatten haben eine 5 oder 6 mm starke Spielunterlage. Die für den ganzjährigen Einsatz konzipierten, feststehenden Outdoor-Tischtennisplatten haben wie die Modelle der Design-Line eine 10 mm starke Melaminharzplatte.

Tischtennisplatten von Sponeta sind in allen Modelllinien wahlweise mit grünem als auch mit blauem Spielfeld erhältlich. Ab der Mittelklasse bietet Sponeta überdies auch dunkelgraue Spielfelder an.

Die Platten sind mit der Metallunterkonstruktion verklebt, also nicht auswechselbar.

Sicherheit von Sponeta-Tischtennisplatten

Sponeta stattet die Platten mit einem dünnen Eckenschutz aus.

Die Netze stehen bei allen Modellreihen seitlich über die Tischtennisplatte hinaus. Die Netzhalter sind bei den günstigeren Versionen aus simplem Rundstahl gefertigt. Bei den hochwertigeren Modellen kommen Netzhalteprofile mit Befestigungsblech und Netzpfosten zum Einsatz. Diese haben aber teils markante Kanten und leicht abstehende Ecken, an denen sich Kinder verletzen können.

Sponeta verbaut bei den günstigsten Einsteiger-Tischtennistischen, aber auch bei einigen Familien-Tischtennisplatten, sehr simple Verriegelungssysteme in Form eines einfachen Hakenriegels. Dieser Haken rastet zwar beim Zusammenklappen des Tisches in Abstellposition automatisch ein – allerdings nur, wenn beim Zusammenklappen sorgfältig vorgegangen wird, denn die «Einrast-Automatik» basiert einzig auf einer ungleichen Gewichtsverteilung des Hakens.

Bei manchen Tischen verbaut Sponeta ein Verriegelungssystem mit seitlich an der Platte befindlichem Drehgriff. Auch bei diesem funktioniert der Einrastmechanismus beim Zusammenklappen des Tisches in Abstellposition nicht in jedem Fall zweifelsfrei und sicher. Zudem wird die Platte sowohl bei der Variante mit Hakenverriegelung als auch bei der Drehgriff-Version nur in geklapptem, nicht aber in spielbereitem Zustand verriegelt.

Erst bei den teureren Mittelklasse-Tischtennisplatten erfolgt die Verriegelung der Tischtennisplatte in beiden Positionen, also sowohl bei geklappter wie bei spielbereit aufgestellter Tischtennisplatte. Das von Sponeta „SMS“ (Smart Manual System) getaufte Verriegelungssystem arbeitet mit einer doppelten Verriegelung und in Griffe mündende Zugstangen unter der Platte. Wird einer der beiden Griffe, die sich jeweils an der Stirnseite der Platte unterhalb des Spielfeldes befinden, gezogen, werden über die Zugstange beide Sicherungen gleichzeitig entriegelt.

Bei mit SMS ausgerüsteten Tischtennisplatten von Sponeta rastet überdies die Verriegelung sowohl in der Abstell- als auch in der Spielstellung ein. Allerdings ist die Verriegelung mit nur zwei Verriegelungspunkten eher labil konstruiert und überdies bei weitem nicht so bediensicher wie beispielsweise bei vergleichbaren Tischtennisplatten von Cornilleau mit dem patentierten DSI System.

Untergestelle von Sponeta-Tischtennisplatten

Die Untergestelle von Sponeta-Platten sind aus pulverbeschichtetem Stahl gefertigt. Bei den günstigen Modellen kommen sehr dünne Stahlrohre zum Einsatz, bei den Tischtennisplatten für die Freizeitanwendung stabilere Vierkantprofile. Höhenverstellbare Standbeine zum Ausgleich von Bodenunebenheiten oder gar eine Höhenverstellung für das Untergestell der Tischtennisplatte werden leider erst oberhalb der Mittelklasse verbaut.

Die Räder der Tischtennisplatten sind je nach Modelllinie unterschiedlich. Zwar haben alle klappbaren Platten jeweils vier Doppelrollen, doch diese bestehen bei den billigen Modellen aus simplem Hartkunststoff und sind im Vergleich zu anderen Herstellern eher klein. Auch bei vielen Einsteigermodellen sind oft nur zwei der vier Räder schwenkbar gelagert. Erst bei den Mittelklasse-Tischtennisplatten verbaut Sponeta gummierte Räder und lagert alle vier Doppelrollen schwenkbar. Räder mit Bremsen gibts nur an der Design-Line.

Komfortzubehör von Sponeta-Tischtennisplatten

Je nach Modelllinie und Ausführung sind Tischtennisplatten von Sponeta mit unterschiedlichem Komfortzubehör ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise Höhenversteller an den Standbeinen, mit denen sich unterschiedliche Standhöhen respektive Unebenheiten der Standfläche bis zu etwa 30 mm ausgleichen lassen. Bei vielen Modellen sind seitlich am Gestell der Tischtennisplatte Ball- und Schlägerhalter angebracht. Bei den preiswerteren Modellen erfolgt die Stabilisierung der Spieloberfläche durch Plattenverbinder und die Verschraubung der Netzgarnitur.

Qualität und Garantieleistungen

Sponeta gewährt auf die Melaminharzplatten seiner Outdoor-Tischtennisplatten eine Qualitäts- und Haltbarkeitsgarantie von 10 Jahren. Auf alle anderen Bauteile gewährt Sponeta lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen 2 Jahre Gewährleistung.

Historisches zu Sponeta-Tischtennistischen

Der Firmenname der in Schlotheim ansässigen Firma steht für die Anfangsbuchstaben von «Sportartikel» – Netze – Taue» und verweist auf die Ursprünge des Betriebs: Sponeta ging ursprünglich aus dem 1953 ins Handelsregister der ehemaligen DDR eingetragenen «volkseigenen Betrieb» VEB Schlotheimer Netz- und Seilerwarenfabrik hervor.

Über die in den 1950er-Jahren begonnene Herstellung von Sportartikeln entwickelte sich die Produktion von Tischtennistischen. Zu Beginn wurden Tischtennistisch-Netze, später auch Schläger produziert. Anfang der 1970er-Jahren begann Sponeta dann mit der Herstellung von Tischtennisplatten.

Sponeta startete zunächst mit dem Bau von Tischtennisplatten mit einer Spielunterlage aus Holz. Später kamen wetterfeste Tischtennistische mit Platten aus glasfaserverstärktem Polyesterharz hinzu. Nach der deutschen Wende 1989/1990 wurde Sponeta in eine GmbH umgewandelt, modernisiert und 1993 vollständig privatisiert. Aufgrund von Umweltauflagen wurde die Produktion von Tischtennisplatten aus Polyesterharz aufgegeben. Seither vertraut Sponeta bei den Outdoor-Tischtennistischen auf Melaminharzplatten.